Sarlat-la-Canéda, Mittelalterliche Kommune in Dordogne, Frankreich
Sarlat-la-Canéda ist eine Gemeinde im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine, deren historischer Kern 77 geschützte Bauwerke aus goldenem Kalkstein umfasst. Die engen Gassen und Renaissance-Herrenhäuser bilden ein dichtes städtisches Gefüge, das sich um die Place de la Liberté und die ehemalige Abteikirche konzentriert.
Die Stadt entwickelte sich um eine im 9. Jahrhundert gegründete Benediktinerabtei, die während des Mittelalters zu einem bedeutenden Handelszentrum wuchs. Der Hundertjährige Krieg brachte Zerstörungen, doch ab dem 15. Jahrhundert entstanden zahlreiche Renaissance-Gebäude, die heute das Stadtbild prägen.
Die Place de la Liberté zeigt zahlreiche mittelalterliche Stadthäuser mit Steinarkaden, während die ehemalige Kirche Sainte-Marie heute als überdachter Markt dient. Die Stadt pflegt ihre Tradition der Märkte mit Versammlungen jeden Mittwoch und Samstag, wo lokale Erzeugnisse, Trüffel und regionale Spezialitäten aus dem Périgord angeboten werden.
Der historische Ortskern lässt sich zu Fuß am besten erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten in Gehweite voneinander liegen. Das Kopfsteinpflaster und die unebenen Oberflächen erfordern bequeme Schuhe, besonders bei Regenwetter wenn die Steine rutschig werden.
Ein gläserner Panoramaaufzug im Glockenturm der Kirche Sainte-Marie bietet einen Rundblick über die Altstadt und erzählt während der Fahrt ihre Geschichte. Der Aufzug wurde vom Architekten Jean Nouvel entworfen, der selbst aus dieser Region stammt.
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