Libourne, Verwaltungsgemeinde in Nouvelle-Aquitaine, Frankreich
Libourne liegt am Zusammenfluss von Isle und Dordogne und dient als Unterpräfektur des Départements Gironde im Südwesten Frankreichs. Die Stadt bildet ein Zentrum für den Weinhandel der umliegenden Appellationen wie Pomerol und Saint-Émilion.
Roger de Leyburn gründete diese befestigte Siedlung 1270 unter König Edward I. von England als Bastide nach geometrischem Plan. Die Stadt wurde im 15. Jahrhundert Teil Frankreichs und entwickelte sich zu einem wichtigen Flusshafen für den Weinexport.
Der Name geht auf den englischen Ritter Roger de Leyburn zurück, dessen Festungsstadt heute ein lebhafter Handelsort im Weinbaugebiet ist. Die Arkaden rund um den zentralen Platz erinnern an die mittelalterlichen Bastiden und beherbergen Cafés sowie kleine Geschäfte.
Der Bahnhof verbindet den Ort mit Bordeaux und Bergerac sowie kleineren Ortschaften in der Umgebung. Die überdachten Arkaden bieten bei Regen oder Sommerhitze Schutz beim Spaziergang durch das Zentrum.
Die gotische Kirche trägt einen 71 Meter hohen Steinturm, der von weitem sichtbar ist. Der Uhrturm aus dem 14. Jahrhundert gehörte zur mittelalterlichen Stadtbefestigung und wurde später Teil eines Rathauses.
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