Gironde, Abteilung in Nouvelle-Aquitaine, Frankreich
Gironde ist ein Verwaltungsgebiet im Südwesten Frankreichs, das sich zwischen der Atlantikküste und bewaldeten Binnenregionen erstreckt. Die Mündung der Flüsse Garonne und Dordogne bildet eine breite Wasserfläche, die dem Gebiet seinen Namen gibt und das Landschaftsbild prägt.
Das Gebiet entstand 1790 im Zuge der Revolution als Teil der neuen französischen Verwaltungsgliederung. Die Grenzen folgten weitgehend natürlichen Verläufen und verbanden verschiedene Regionen unter einer gemeinsamen Organisation.
Der Weinbau prägt seit Jahrhunderten das Alltagsleben und gibt ganzen Landstrichen ihre Identität durch Châteaux und Weinkeller. Die Bewohner pflegen bis heute ein ausgeprägtes Bewusstsein für ihre Rebsorten und die Kunst der Weinherstellung, die sich in regionalen Festen und Verkostungen zeigt.
Die meisten Reisenden nutzen Bordeaux als Ausgangspunkt, von wo aus Züge und Busse andere Ortschaften verbinden. Ein Fahrzeug erleichtert den Zugang zu Küstenorten und kleineren Gemeinden, besonders in ländlichen Zonen.
Die Düne von Pilat an der Südgrenze gilt als höchste Sanddüne Europas und zieht Besucher mit ihrem weiten Blick über Wald und Meer. Weniger bekannt ist die Rolle der Region als Heimat zahlreicher Austernzuchten entlang des Beckens von Arcachon.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.