Cité du Vin, Weinmuseum in Bordeaux, Frankreich
Die Cité du Vin ist ein Weinmuseum in Bordeaux, Frankreich, mit einer geschwungenen, bauchigen Form. Ihr Turm erreicht 55 Meter und ist mit vertikalen Lamellen verkleidet, die reflektierendes Glas und goldfarbene Streifen abwechseln; der niedrige Flügel ist mit glatten silbernen Metallpaneelen verkleidet. Die Fassade umfasst 918 Glaspaneelen und 2.300 Aluminiumpaneelen.
Das Projekt eines Weinkulturzentrums begann 2009 mit einem Zusammenschluss der Region Aquitanien, von Bordeaux Métropole, der Stadt, des CIVB und der Handelskammer. Der erste Stein wurde 2013 während der Vinexpo gelegt; François Hollande und Alain Juppé weihten das Gebäude am 31. Mai 2016 ein, die öffentliche Öffnung folgte am 1. Juni. Im Januar 2015 übernahm eine gemeinnützige Stiftung den Betrieb.
Die Dauerausstellung befindet sich im zweiten Stock und gliedert sich in zwanzig Themenräume; die Besichtigung dauert schätzungsweise zwei Stunden. Ein Gerät namens Reisebegleiter löst Multimedia-Inhalte aus und bietet Lippenübersetzung in acht Sprachen. Seit 2017 werden hier Ausstellungen wie „Bistrot! Von Baudelaire bis Picasso“ und „Georgien, Wiege des Weinbaus“ gezeigt.
Die Cité du Vin erreicht man mit der Straßenbahnlinie B an der Haltestelle Cité du Vin, mit den Buslinien 7 und 32, über den Ring und die Pont Jacques Chaban-Delmas; eine Batcub-Haltestelle liegt in der Nähe. Der Rundgang nutzt den Compagnon de visite, einen Audioguide mit Lippenübersetzung in acht Sprachen. Die Belvedere-Ebene im 8. Stock in 35 Metern Höhe umfasst die Verkostung von einem oder zwei Weinen aus rund fünfzehn Partnerweinen.
Das Gebäude ruht auf 300 Betonpfählen, die bis zu 30 Meter tief reichen, und ist mit 918 Glasplatten in Klar, Grau und Gold sowie 2.300 Aluminiumpaneelen verkleidet. Der Turm ist 55 Meter hoch, und die Aussichtsplattform im 8. Stock liegt 35 Meter über dem Boden mit Blick auf den Port de la Lune.
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