Château d’Yquem, Weingut in Sauternes, Frankreich
Das Château d'Yquem ist ein Weingut im Sauternes-Gebiet in Frankreich, das auf rund 113 Hektar Rebfläche in Bordeaux Süßweine aus Semillon- und Sauvignon-Blanc-Trauben erzeugt. Die Anlage besteht aus einem Herrenhaus mit Nebengebäuden, Kellern und Weinbergen, die sich über sanfte Hügel erstrecken und von Zufahrtswegen durchzogen sind.
Die Ländereien gingen 1593 an Jacques Sauvage über, dessen Nachkommen das heutige Schlossgebäude errichteten und die Weinberge anlegten. Im 19. Jahrhundert erhielt der Betrieb eine offizielle Einstufung, die seine Stellung in der Region dauerhaft festigte.
Der Betrieb trägt seit 1855 eine Auszeichnung, die ihm einen besonderen Rang unter den Weingütern der Gegend verleiht und bis heute seine Position in der Region unterstreicht. Diese Einstufung spiegelt sich in der Art wider, wie Besucher den Keller und die Räumlichkeiten erleben, wo die Tradition der Weinherstellung sichtbar wird.
Das Weingut organisiert Führungen und Verkostungen nach Voranmeldung, bei denen Besucher sowohl das historische Gebäude als auch die Produktionsräume besichtigen können. Die Touren verlaufen meist in kleinen Gruppen durch die Kellergewölbe und enden oft mit einer Probe der hauseigenen Weine.
Die Lese erfolgt in mehreren Durchgängen durch die Rebzeilen, bei denen die Helfer einzelne Beeren von Hand auswählen, die von Edelfäule befallen sind. Dieser Vorgang führt zu Erträgen von durchschnittlich neun Hektolitern pro Hektar, weit unter dem üblichen Niveau anderer Betriebe.
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