Rue Sainte-Catherine, Fußgängerzone im Zentrum von Bordeaux, Frankreich
Die Rue Sainte-Catherine verbindet die Place de la Comédie mit der Place de la Victoire über eine Länge von 1,2 km (knapp 0,75 Meilen) und durchquert das Herz der Altstadt mit Steingebäuden und schmiedeeisernen Balkonen. Die Straße verläuft leicht gebogen und wird regelmäßig von kleineren Querstraßen gekreuzt, die zu den Seitenvierteln führen.
Der Verlauf folgt einem römischen Straßenmuster aus der Antike, das die Nord-Süd-Achse der damaligen Siedlung bildete. Zwischen 1976 und 1984 wurde der gesamte Straßenzug für den Autoverkehr gesperrt und in eine Fußgängerzone umgewandelt.
Der Straßenname ehrt eine Heilige aus Alexandria, deren Verehrung seit dem Mittelalter in Frankreich verbreitet war. Besucher sehen heute vor allem junge Einheimische und Touristen, die zwischen den Schaufenstern bummeln oder auf den Terrassen der Cafés Pause machen.
Die Fußgängerzone ist tagsüber meist gut besucht, besonders an Samstagen und während der Ferienzeiten. Wer in Ruhe schauen möchte, kommt am besten vormittags unter der Woche oder nutzt die Seitenstraßen.
An der Kreuzung mit dem Cours Alsace-Lorraine erinnert ein Relief daran, dass unter dem Pflaster zwei unterirdische Flüsse fließen, die Peugue und die Devèze. Beide wurden im 19. Jahrhundert überwölbt und verschwanden aus dem Stadtbild, prägen aber bis heute die Bodenfeuchtigkeit der Umgebung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.