Grande synagogue, Neugotische Synagoge im Zentrum von Bordeaux, Frankreich.
Die Synagoge in Bordeaux zeigt zwei turmähnliche Strukturen auf ihrer Fassade und weist eine zentrale Skulptur auf, die die Tafeln der Zehn Gebote darstellt. Der gotische Wiederauflebensstil prägt das Äußere des Gebäudes und macht es zu einem markanten Merkmal der Stadtarchitektur.
Nach einem Brand im Jahr 1873, der das vorherige Gebäude zerstörte, errichteten die Architekten Charles Durand und Paul Abadie diese Synagoge. Die Fertigstellung im Jahr 1882 markierte den Wiederaufbau des Gemeindezentrums nach diesem Verlust.
Das Innere zeigt Dekorationselemente aus syrischen, ägyptischen, osmanischen und maurischen Traditionen, die die vielfältigen kulturellen Einflüsse der Gemeinde widerspiegeln. Diese Mischung verschiedener Stile prägt den Charakter des Raumes und erzählt von der Geschichte seiner Besucher.
Der Zugang ist normalerweise von Montag bis Donnerstag nachmittags möglich, wo geführte Touren angeboten werden. Es ist ratsam, vorab zu prüfen, ob spezielle Anforderungen oder Besuchertipps für den Ort gelten.
An der westlichen Seite des Gebäudes befindet sich eine Gedenkstätte von 1949, die an Mitglieder der Gemeinde erinnert, die während der Nazi-Zeit ums Leben kamen. Diese Gedenktafel ist ein wichtiger, aber leicht übersehener Teil der Ortsgeschichte.
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