Aquitaine Museum, Regionalmuseum in Bordeaux, Frankreich.
Das Aquitaine Museum ist ein Regionalmuseum in Bordeaux, das über 70.000 Objekte aus der Vorgeschichte bis zur Neuzeit auf zwei Ausstellungsebenen zeigt. Die Sammlung reicht von alltäglichen Gegenständen bis zu bedeutenden Werken und dokumentiert die Entwicklung der Region über Jahrtausende.
Auf dem Gelände standen die Konvente der Feuillants und der Visitation, die während der Revolution zerstört wurden; ein danach errichtetes Gymnasium brannte 1871 ab. Das heutige Gebäude, die ehemalige Fakultät für Geistes- und Naturwissenschaften, wurde in den 1880er Jahren vom Stadtarchitekten Charles Durand erbaut. Das 1962 aus dem Lapidarium von 1783 und weiteren Sammlungen gebildete Museum zog am 9. Januar 1987 dort ein.
Das Museum bewahrt afrikanische und ozeanische Kunstwerke, die Bordeaux' Verbindungen zur Seefahrt und zum Handel widerspiegeln. Diese Sammlung zeigt, wie die Stadt über Jahrhunderte mit fernen Kulturen verbunden war.
Das Museum liegt am Cours Pasteur im Zentrum von Bordeaux, nahe dem Tour Pey-Berland und der Kathedrale Saint-André. Die Tramlinie B hält seit Mai 2004 an der Station Musée d'Aquitaine, die Linie A an der Station Hôtel de Ville. Die Dauerausstellung verteilt sich auf zwei Etagen: Ur- und Frühgeschichte, Römerzeit und Mittelalter im Erdgeschoss, das 18. bis 20. Jahrhundert im ersten Stock.
Das Gebäude selbst ist ein wenig beachtetes Exponat: Der Stadtarchitekt Charles Durand errichtete es in den 1880er Jahren auf dem Gelände der früheren Klöster der Feuillants und der Visitation, am 9. Januar 1987 zog das Museum ein. Achten Sie auf die Reliefplatten zwischen den hohen Fenstern der Fassade.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.478 Mitwirkenden weltweit.