Leuchtturm von Cordouan, Renaissance-Leuchtturm an der Gironde-Mündung, Frankreich
Der Cordouan-Leuchtturm ist ein aus Stein errichtetes Bauwerk an der Mündung der Gironde in Frankreich und ragt mit einer Höhe von etwa 67 Metern über dem Meeresspiegel auf. Der Turm steht auf einem felsigen Fundament und sendet sein Signal über das Wasser, um Schiffen die Einfahrt in die breite Mündung zu weisen.
Der Bau begann im Jahr 1584 und wurde erst nach fast drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von Henri IV abgeschlossen. Im Jahr 1823 diente der Turm als Versuchsstätte für eine neue optische Technologie, die später weltweit übernommen wurde.
Der Name leitet sich vom lateinischen Wort für Fels ab, denn die Konstruktion steht auf einem Sandsteinplateau mitten im Wasser. Besucher können heute durch Treppen aufsteigen und dabei sehen, wie die Räume früher von den Leuchtturmwärtern bewohnt wurden.
Der Zugang erfolgt mit dem Boot von Royan oder Le Verdon-sur-Mer aus, wobei die Überfahrten von den Gezeiten abhängig sind und meist zwischen April und Oktober stattfinden. Wer den Turm besteigen möchte, sollte sich auf mehrere Stockwerke mit Treppen einstellen und festes Schuhwerk tragen.
Eine Kapelle mit Marmorboden befindet sich im Inneren des Turms und zeigt die religiöse Bedeutung, die man dem Bauwerk früher beimaß. Königliche Appartements im oberen Teil dienten gelegentlich als Unterkunft für hohe Besucher, die den Turm inspizieren wollten.
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