Pont d’Aquitaine, Hängebrücke in Bordeaux, Frankreich
Der Pont d'Aquitaine ist eine Hängebrücke in Bordeaux, die sich über 1767 Meter über die Garonne erstreckt und die Autobahn A630 über den Fluss führt. Zwei Stahltürme tragen die Fahrbahn, die 58 Meter über dem Wasserspiegel verläuft und Raum für mehrere Fahrspuren und separate Radwege bietet.
Der Bau der Brücke begann 1960 und dauerte sieben Jahre, bis die Eröffnung 1967 die dritte große Querung nördlich von Bordeaux schuf. Die Initiative für das Projekt kam von Bürgermeister Jacques Chaban-Delmas, der die Verkehrsanbindung der Stadt verbessern wollte.
Die Brücke verbindet zwei Stadtviertel und trägt täglich Tausende von Pendlern, die zwischen Lormont und dem westlichen Ufer des Flusses unterwegs sind. Der Name erinnert an die historische Region Aquitanien, deren Hauptstadt Bordeaux seit Jahrhunderten ist.
Die Brücke ist Teil der Ringautobahn A630 und bleibt Tag und Nacht für den Verkehr geöffnet, mit separaten Radwegen auf beiden Seiten der Fahrbahn. Der beste Blick auf die Konstruktion ergibt sich vom Flussufer aus, besonders vom Parc aux Angéliques unterhalb der westlichen Zufahrt.
Die Brücke war bei ihrer Eröffnung die längste Hängebrücke Frankreichs und behielt diesen Rekord mehr als zwei Jahrzehnte lang. Schiffe mit Masten bis zu 53 Meter können unter der Fahrbahn hindurchfahren, was den Garonne-Flussverkehr bis weit ins Landesinnere ermöglicht.
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