Pont de pierre, Steinbrücke in Bordeaux, Frankreich
Die Pont de Pierre verbindet die beiden Ufer der Garonne und misst 487 Meter in der Länge bei 19 Metern Breite. Die Struktur besteht aus 17 Steinbögen und Backsteinelementen, die zusammen eine dauerhaft wirkende Konstruktion über dem Fluss bilden.
Napoleons Auftrag von 1810 führte zum Bau dieser ersten Brücke in Bordeaux, um Truppenbewegungen während des Kriegs auf der Iberischen Halbinsel zu unterstützen. Das Projekt wurde später vollendet und prägt seitdem das Stadtbild.
Die Brücke trägt 17 Bögen, eine Zahl, die den Buchstaben in Napoleons Namen entspricht. An den Pfeilern sehen Besucher Medaillons und das Wappenschild der Stadt, die beide die lokale Identität widerspiegeln.
Fußgänger, Radfahrer und Straßenbahnen nutzen täglich diese Brücke; sie verbindet beide Flussufer miteinander. Die Struktur ist für verschiedene Verkehrsmittel geeignet, daher ist es sinnvoll, auf Fahrzeuge zu achten, während man sie zu Fuß überquert.
Bauingenieure setzten eine innovative britische Tauchglocke ein, um die Fundamente gegen die starken Flussströmungen zu stabilisieren. Diese damals fortschrittliche Technik ermöglichte eine sichere Konstruktion unter dem Wasser.
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