Gare d’Orléans, Historische Bahnanlage im Bastide-Viertel, Bordeaux, Frankreich
Der Bahnhof Bordeaux-Bastide ist ein ehemaliges Empfangsgebäude aus dem 19. Jahrhundert im Bastide-Viertel auf dem rechten Ufer der Garonne, gegenüber der Altstadt von Bordeaux. Das Gebäude aus hellem Kalkstein zeigt große Rundbogenfenster, verzierte Gesimse und einen markanten Mittelturm mit Uhr zur Garonne hin.
Der Bahnhof wurde 1852 eröffnet und war jahrzehntelang ein wichtiger Knotenpunkt, der Bordeaux mit Paris verband. Nach seiner Schließung im Jahr 1951 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt, was es vor dem Abriss bewahrte.
Das Gebäude beherbergt heute Restaurants und Veranstaltungsorte, was zeigt, wie Bordeaux ehemalige Industriebauten in belebte Treffpunkte verwandelt hat. An der Fassade zur Garonne lässt sich noch die ursprüngliche Bestimmung des Gebäudes ablesen, während drinnen ein völlig anderes Leben stattfindet.
Das Gebäude liegt am Quai des Queyries und ist vom Stadtzentrum aus bequem mit der Straßenbahnlinie A zu erreichen. Die Lage direkt an der Garonne eignet sich gut für einen Spaziergang entlang des Flusses, mit Blick auf die gegenüberliegende Seite von Bordeaux.
Obwohl der Bahnhof seit mehr als 70 Jahren geschlossen ist, hat er seinen Uhrturm behalten, der bis heute die Zeit anzeigt. Von der gegenüberliegenden Seite der Garonne aus gesehen wirkt das Gebäude noch immer wie ein aktiver Bahnhof.
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