Les Goudes, Verwaltungsviertel im 8. Arrondissement von Marseille, Frankreich
Les Goudes ist ein Stadtteil am südlichen Rand von Marseille, der sich durch einen traditionellen Fischerhafen mit kleinen, malerisch angeordneten Häusern auszeichnet. Der Ort erstreckt sich über steile Straßen, die zum Wasser hinabführen, wo Fischerboote typischerweise am Kai angelegt sind.
Der Ort entwickelte sich vom 19. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts durch Fabrikbetriebe, die Soda, Blei und Schwefel produzierten und zur wirtschaftlichen Entwicklung Marseilles beitrugen. Nach dem Niedergang dieser Industrie verwandelte sich der Ort wieder in ein reines Fischerdorf.
Der Stadtteil wird durch lebendige Fischertraditionen geprägt, die man in den täglichen Aktivitäten am Hafen beobachten kann. Die Restaurants vor Ort servieren frische Meeresfrüchte und zeigen die enge Verbindung zum Mittelmeer-Küstenleben.
Das Gebiet ist mit dem RTM-Bus Nr. 20 und Seeshuttle-Verbindungen erreichbar, die das ganze Jahr über zwischen Zentral-Marseille und dem Ort verkehren. Die Gegend ist zu Fuß leicht zu erkunden, obwohl die steilen Straßen eine gute Trittsicherheit erfordern.
Der Ort markiert den südlichsten Punkt von Marseilles Küstenstraße und wird von den Einheimischen als 'das Ende der Marseille-Welt' bezeichnet. Dieser Punkt stellt das natürliche geografische Ende der Stadt dar, bevor die Küstenlandschaft sich in wilde, unbebaute Ufer verwandelt.
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