Nevers, Präfektur in Burgund-Franche-Comté, Frankreich
Nevers ist eine Stadt an der Loire in Zentralfrankreich, die auf einer Anhöhe am rechten Flussufer erbaut wurde. Das Zentrum verbindet enge Gassen mit größeren Plätzen, an denen sich Geschäfte, Cafés und mehrere Kirchen befinden.
Die Siedlung Noviodunum wurde im 1. Jahrhundert vor unserer Zeit als römische Versorgungsbasis errichtet. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort zur Residenz der Grafen von Nevers, was den Bau zahlreicher Steinbauten und Befestigungen nach sich zog.
Teile der Altstadt bewahren mittelalterliche Straßenzüge mit Werkstätten für die traditionelle Emaillierkunst, eine Technik, die hier über Jahrhunderte verfeinert wurde. Besucher können heute noch Handwerksbetriebe sehen, in denen Emaillearbeiten nach alten Verfahren hergestellt werden.
Der Bahnhof liegt etwa zwei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und bietet regelmäßige Verbindungen nach Paris und Lyon. Die meisten Sehenswürdigkeiten im historischen Kern lassen sich zu Fuß erreichen, sobald man die Altstadt betritt.
Das Kloster Saint-Gildard beherbergt den unverwesten Leib von Bernadette Soubirous, die nach ihrer Zeit in Lourdes hier bis zu ihrem Tod im Jahr 1879 lebte. Pilger aus vielen Ländern besuchen den Schrein, der in einer schlichten Seitenkapelle aufgestellt ist.
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