Soissons, Gotische Kathedrale in Soissons, Frankreich
Soissons ist eine Gemeinde im Département Aisne in der Region Hauts-de-France, die sich entlang beider Ufer der Aisne erstreckt. Die Bebauung mischt Fachwerkhäuser aus früheren Jahrhunderten mit Wohnblocks aus der Nachkriegszeit, während Brücken die beiden Flussufer miteinander verbinden.
Die römische Siedlung Augusta Suessionum wurde im 5. Jahrhundert nach Christus zum Schauplatz der Schlacht von Soissons, in der Chlodwig I. die letzten römischen Truppen besiegte. Danach diente die Stadt mehrere Jahrhunderte lang als königliche Residenz unter den Merowingern und später als Bischofssitz.
Der Name der Stadt leitet sich vom keltischen Stamm der Suessiones ab, der hier vor der römischen Eroberung siedelte. Heute sieht man entlang der Uferpromenade Angler und Spaziergänger, während in den Gassen der Altstadt kleine Geschäfte und Bäckereien den Alltag prägen.
Die Innenstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten in einem Umkreis von etwa 1,5 Kilometer (etwa 1 Meile) um den Bahnhof liegen. Ein Spaziergang entlang der Flussufer bietet eine ruhige Route zwischen den historischen Vierteln und den Grünflächen am Wasser.
Im örtlichen Museum sind Überreste einer römischen Thermenanlage zu sehen, die bei Bauarbeiten in der Nachkriegszeit freigelegt wurden. Die Fundstücke zeigen Fußbodenmosaiken und Hypokausten, die einst die Baderäume beheizten.
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