Penmarch, Küstengemeinde in Finistère, Frankreich
Penmarch ist eine Küstengemeinde in der Bretagne, die sich über vier hauptsächliche Dörfer erstreckt: Penmarch-Bourg, Saint-Guénolé, Kerity und Saint-Pierre. Das Gebiet wird durch eine felsige Küstenlinie mit verschiedenen Stränden und Buchten geprägt.
Vom 14. bis 16. Jahrhundert erlebte die Region einen wirtschaftlichen Boom durch umfangreiche Kabeljaufischerei in nahe gelegenen Fischgründen. Der Niedergang kam mit der Entdeckung der Neufundland-Fischgründe, die die lokale Wirtschaft grundlegend veränderten.
Die Kirche Saint-Nouna zeigt gotische Architektur aus dem frühen 16. Jahrhundert und prägt das Ortsbild mit ihren charakteristischen Steinmetzarbeiten. Besucher können hier die Handwerkskunst jener Zeit in den Details der Fassade und des Inneren erkennen.
Das Gebiet lässt sich am besten zu Fuß oder mit dem Auto erkunden, da die Dörfer über kleine Straßen verbunden sind. Der Zugang zu Stränden und Küstenpfaden ist relativ einfach, erfordert aber gutes Schuhwerk wegen der felsigen Ufer.
Der Phare d'Eckmühl Leuchtturm auf der Pointe de Penmarc'h ist ein technisches Meisterwerk des 19. Jahrhunderts, das mit seinem Licht weit über das Meer reicht. Sein Strahl ist einer der stärksten der Bretagne und hat Generationen von Seeleuten geleitet.
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