Phare d’Eckmühl, Leuchtturm in Penmarch, Frankreich
Der Leuchtturm ist ein Steinbau in Penmarch mit einem quadratischen Turm, der in eine achteckige Wachstube mit Galerie und Laterne übergeht und eine Gesamthöhe von 65 Metern erreicht. Die Struktur kombiniert funktionales Design mit dekorativen Elementen im gesamten Bauwerk.
Das Bauwerk wurde 1897 fertiggestellt und von Adelaide-Louise Davout finanziert, um ihren Vater, Marschall Davout, zu ehren, der den Titel Fürst von Eckmühl trug. Die Errichtung spiegelt die Bedeutung dieser Familie und ihre Verbindung zu Frankreichs maritimen Interessen wider.
Im Inneren zeigen sich blaue Marmordächer mit Bronzeverzierungen und opalisierenden Fliesen, die die französische maritime Baukunst des 19. Jahrhunderts widerspiegeln. Die Ausstattung zeigt, welchen Wert man auf handwerkliche Details und hohe Materialqualität in dieser Epoche legte.
Besucher müssen 307 Stufen erklimmen, davon 227 Steinstufen und eine Eisentreppe, um die Beobachtungsplattform zu erreichen. Von dort aus kann man sehr weit über das Meer schauen und die Umgebung überblicken.
Das Fresnel-Linsensystem ermöglicht es dem Leuchtturmstrahl, bis zu 23 Seemeilen weit zu reichen und Schiffe in gefährlichen Gewässern zu führen. Diese optische Technologie war eine Innovation, die die Sicherheit der Schifffahrt in dieser Region erheblich verbesserte.
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