Saint-Brieuc, Präfekturstadt in der Bretagne, Frankreich
Saint-Brieuc liegt an der Küste des Ärmelkanals mit einer Steinkathedrale und mehreren mittelalterlichen Gebäuden im Zentrum. Straßen mit Fachwerkhäusern führen hinunter zum Hafenviertel, das an der Mündung zweier kleiner Flüsse liegt.
Ein Oratorium aus dem fünften Jahrhundert entstand hier durch den walisischen Mönch Brioc und zog weitere religiöse Einrichtungen an. Im Mittelalter wuchs der Ort zu einem bedeutenden religiösen Zentrum mit Befestigungen und Handelsverbindungen.
Der Name geht auf den walisischen Mönch Brioc zurück, dessen Gründung sich im fünften Jahrhundert an dieser Stelle entwickelte. Zweisprachige Schilder und Schulprogramme zeigen die Verbindung zwischen französischer und bretonischer Sprache im Alltag.
Märkte finden jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag statt und bieten regionale Produkte aus der Bretagne. Kopfsteinpflaster in Teilen der Altstadt macht festes Schuhwerk empfehlenswert, besonders bei Regen.
Der Friedhof Saint Michael zeigt eine Sammlung dekorativer Skulpturen, die das künstlerische Erbe der Region widerspiegeln. Bretonische Steinmetze gestalteten viele Grabsteine mit keltischen Motiven und lokalen Symbolen.
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