Gare de Saint-Brieuc-Centrale, Historischer Bahnhof in Saint-Brieuc, Frankreich.
Die Gare de Saint-Brieuc-Centrale ist ein ehemaliger Bahnhof in Saint-Brieuc aus Stein und Backstein mit acht parabolischen Bögen, die sein Gewölbe stützen und am Boulevard Waldeck-Rousseau steht. Das Gebäude wurde später als Universitätsmensa umgebaut und ist heute als historisches Denkmal geschützt.
Louis Harel de la Noë entwarf diese Station, die von 1905 bis 1956 als Bahnhof in Betrieb war und Teil des schmalspurigen Eisenbahnnetzwerks des Départements Côtes-du-Nord war. Nach seiner Schließung wurde das Gebäude mit neuer Nutzung erhalten und 2014 offiziell als historisches Denkmal anerkannt.
Das Gebäude zeigt die Formensprache der französischen Bahnhofsarchitektur des frühen 20. Jahrhunderts mit seinem markanten Gewölbe und den Sandstein- und Ziegelflächen. Besucher können heute noch diese Gestaltungsmerkmale erkennen, die die Bahnhofsbaukunst jener Zeit prägen.
Das Gebäude ist heute der Öffentlichkeit über seine Nutzung als Universitätscafeteria zugänglich, wo man die historische Architektur im Inneren sehen kann. Der Standort an einer belebten Verkehrsknotenpunkt macht ihn leicht auffindbar und erreichbar.
Das Gebäude war einst der zentrale Knotenpunkt für vier verschiedene Eisenbahnlinien, die nach Plouha, zum Leuchtturm, nach Moncontour und zur westlichen Station führten. Diese Rolle als Verkehrsdrehscheibe ist heute völlig verschwunden, nur die Architektur erinnert an diese geschäftige Vergangenheit.
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