Gustavia, Hauptbezirk in Saint Barthélemy, Frankreich.
Gustavia ist ein Hafenstadt auf Saint Barthélemy, die um eine natürliche U-förmige Bucht erbaut wurde, die von roten Dächern und weißen Fassaden umgeben ist. Enge Gassen verbinden den Hafen mit kleineren Plätzen, wo Restaurants, Geschäfte und historische Gebäude nebeneinander stehen.
Das Gebiet wurde ursprünglich Le Carénage genannt und 1786 umbenannt, um den schwedischen König Gustav III. zu ehren, als die Insel unter schwedische Kontrolle kam. Diese kurze Zeit unter schwedischer Herrschaft hinterließ Spuren in der Architektur und den Namen von Festungen.
Das Viertel bewahrt seinen französisch-schwedischen Charakter in seinen Gebäuden und Straßen, die zeigen, wie unterschiedliche Kulturen hier zusammengelebt haben. Man sieht das besonders an den Kirchen und Festungen, die noch heute das Stadtbild prägen.
Der Ort ist zu Fuß leicht zu erkunden, da alles kompakt um den Hafen herum liegt und die Straßen überschaubar sind. Beste Zeit zum Spazieren ist früher Morgen oder späte Nachmittag, um der Hitze auszuweichen und die Orte weniger überlaufen zu erleben.
Der Hafen war früher ein wichtiger Ankerplatz für beschädigte Schiffe, die hier repariert wurden, was der ursprüngliche Name Le Carénage (vom französischen Wort für Reparatur) widerspiegelt. Heute ist diese maritime Geschichte noch in der Art spürbar, wie Segelboote den Hafen füllen und die ganze Stadt vom Wasser lebt.
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