Foix, Mittelalterliche Burg und Abtei in Ariège, Frankreich
Foix ist eine Kleinstadt am Zusammenfluss zweier Flüsse in den Pyrenäen, etwa fünfzig Kilometer südlich von Toulouse. Die Gemeinde erstreckt sich vom Flussufer bis zu den bewaldeten Hängen ringsum, wobei die Gebäude sich an die steilen Straßen schmiegen, die zum zentralen Platz und zur Burg hinaufführen.
Ein Oratorium aus dem achten Jahrhundert wuchs innerhalb von hundert Jahren zu einer Abtei heran und zog Siedler an. Die Grafen regierten vom Burgfelsen aus und prägten die Region über Jahrhunderte, bis das Gebiet Mitte des siebzehnten Jahrhunderts direkt der Krone unterstellt wurde.
Die Stadt trägt ihren Namen von einem lateinischen Wort für Buche, das auf die Wälder der Umgebung hinweist. Besucher sehen Fachwerkhäuser entlang schmaler Gassen, die sich vom Flussufer bis zum Burgfelsen hinaufziehen und das alltägliche Leben der Bewohner zeigen.
Die Altstadt lässt sich zu Fuß erkunden, wobei die steileren Gassen etwas Ausdauer erfordern. Frühe Vormittage eignen sich für ruhigere Spaziergänge, bevor Besucher aus den umliegenden Tälern eintreffen und die Plätze füllen.
Die Burg war jahrhundertelang nie von Angreifern eingenommen worden und trotzte auch während der Albigenserkreuzzüge allen Versuchen. Heute beherbergen die Türme ein Museum mit Fundstücken aus der Grafenzeit und Waffen aus verschiedenen Epochen.
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