Puligny-Montrachet, französische Gemeinde im Département Côte-d’Or
Puligny-Montrachet ist eine kleine Gemeinde in Burgund, umgeben von Weinbergen auf sanften Hügeln. Das Dorf besteht aus Steinhaus-Gruppen, die von zwei Plätzen geprägt sind, denen schmale Gassen und eine ruhige Landschaft entsprechen.
Die Gemeinde kann auf eine Weinbautradition von Jahrhunderten zurückblicken, die bis zum 12. Jahrhundert zurückgeht, als die Kirche dem Kloster Cluny geschenkt wurde. Im Jahr 1879 fusionierte Puligny mit dem benachbarten Chassagne und nahm den Namen Montrachet an, um die berühmteste Weinlage hervorzuheben.
Die Namensgebung des Dorfes erinnert an die berühmtesten Weinlagen der Region, insbesondere an Montrachet. Im Dorf sieht man überall Statuen des heiligen Vinzenz, des Schutzpatrons der Winzer, die an die Handwerkskunst und Leidenschaft erinnern, die in die Weinherstellung fließt. Die lokalen Bewohner teilen ihre Traditionen und Produkte gerne mit Besuchern und schaffen eine offene, gastfreundliche Atmosphäre.
Das Dorf ist leicht zu Fuß erkundbar, mit Wanderwegen, die durch die Weinberge führen und weite Aussichten bieten. Besucher sollten beachten, dass die meisten Weingüter begrenzte Öffnungszeiten haben und vorab eine Anmeldung zum Weintrinken oder zur Besichtigung erforderlich ist.
Die Böden des Dorfes weisen einen besonders hohen Grundwasserspiegel auf, weshalb viele Weingüter ihre Keller außerhalb des Dorfes anlegen mussten, um Überschwemmungen zu vermeiden. Ein Bach durchfließt das Dorf und speist einen kleinen Teich, der an eine Zeit erinnert, als Viehzucht genauso wichtig war wie der Weinbau.
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