Senlis, Mittelalterliche Kommune in Oise, Frankreich
Senlis ist eine mittelalterliche Gemeinde im Département Oise in der Region Hauts-de-France, die sich zwischen mehreren bewaldeten Gebieten entlang des Flusses Nonette erstreckt. Das historische Zentrum liegt auf einer sanften Erhebung und wird von erhaltenen Steinmauern umgeben, die noch die ursprüngliche ovale Form zeigen.
Die Siedlung entstand als römisches Augustomagus im ersten Jahrhundert und wurde später nach dem gallischen Stamm der Silvanectes umbenannt. Im dritten Jahrhundert wurden die ersten Verteidigungsmauern errichtet, deren Fundamente heute noch in Teilen der Altstadt sichtbar sind.
Der Name der Stadt leitet sich von den Silvanectes ab, einem gallischen Stamm der hier lebte bevor die Römer kamen. Heute nutzen Einwohner die alten Gassen und den Platz vor der Kathedrale als Treffpunkt für Märkte und gesellige Zusammenkünfte.
Der Ort liegt etwa 40 Kilometer (25 Meilen) nördlich von Paris und ist gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto. Besucher finden drei Museen, eine Mediathek und ein Musikkonservatorium im Stadtzentrum.
Hugo Capet wurde hier im Jahr 987 zum König von Frankreich ausgerufen, was den Beginn der kapetingischen Herrschaft markierte. Diese Wahl fand in einer königlichen Pfalz statt, von der heute nur noch archäologische Reste zu sehen sind.
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