Angers, Mittelalterliche Festungsstadt in Maine-et-Loire, Frankreich
Angers ist eine Stadt im Département Maine-et-Loire, die am Zusammenfluss von Mayenne, Sarthe und Loir liegt. Die bebauten Hügel sind von traditionellen Schieferdächern bedeckt, die den Straßenzügen ein einheitliches graues Erscheinungsbild verleihen.
Die Siedlung entstand im 2. Jahrhundert als römisches Juliomagus und wurde später zur Hauptstadt der Grafschaft Anjou. Die königliche Festung mit ihren 17 Türmen aus dem 13. Jahrhundert markiert die Zeit, als Anjou zum französischen Kronbesitz wurde.
Die Stadt ist für ihre Kunstateliers und Wohnhäuser mit schiefergedeckten Dächern bekannt, in denen Handwerker bis heute arbeiten. Die Bewohner versammeln sich regelmäßig auf den Uferwegen entlang der drei Flüsse, wo Märkte und Veranstaltungen das ganze Jahr über stattfinden.
Die Stadt ist über das Eisenbahnnetz gut erreichbar, mit regelmäßigen Verbindungen von Paris, die anderthalb Stunden dauern. Die Altstadt und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen innerhalb von Gehweite voneinander entfernt, sodass das Zentrum zu Fuß erkundet werden kann.
Der Schlossgarten beherbergt eine außergewöhnliche Sammlung seltener Pflanzenarten, die von Botanikern aus der ganzen Welt gepflegt werden. Die Stadt ist auch ein wichtiges Zentrum für die europäische Samenbank, in der Tausende Pflanzenproben archiviert sind.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.