Bobigny, Verwaltungszentrum in Seine-Saint-Denis, Frankreich.
Bobigny ist eine Gemeinde im Département Seine-Saint-Denis nordöstlich von Paris, die als Verwaltungszentrum des Départements fungiert. Die Stadt erstreckt sich über eine Fläche, die zwischen dichter Wohnbebauung und Grünflächen wechselt, mit mehreren Parks und öffentlichen Einrichtungen im Stadtgebiet.
Die Stadt entwickelte sich im 20. Jahrhundert von einem kleinen ländlichen Ort zu einem Vorort von Paris, wobei die Bebauung besonders nach dem Zweiten Weltkrieg zunahm. Der Bahnhof spielte während der deutschen Besatzung eine tragische Rolle als Ausgangspunkt für Deportationen, woran heute Gedenktafeln erinnern.
Das Bildungssystem von Bobigny umfasst 29 öffentliche Schulen und einen Universitätscampus für medizinische Wissenschaften.
Die Gemeinde ist über zwei Stationen der Métrolinie 5 und einen Zugang zur Linie 7 mit dem Zentrum von Paris verbunden. Besucher finden im Ort mehrere Parks, die zum Spazieren einladen, sowie öffentliche Einrichtungen, die tagsüber zugänglich sind.
Ein Gewerbegebiet am Stadtrand beherbergt das erste IKEA-Geschäft, das in Frankreich eröffnet wurde. Dieses Möbelhaus markierte den Beginn der Expansionsstrategie der schwedischen Marke außerhalb Skandinaviens und zog jahrzehntelang Kunden aus der gesamten Region an.
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