Bram, französische Gemeinde im Département Aude
Bram ist eine kleine französische Gemeinde in der Region Aude, südlich von Carcassonne gelegen. Die Stadt ist bekannt für ihre konzentrische Kreisstruktur, bei der die Straßen ringförmig um die zentrale Kirche angeordnet sind und historische Steingebäude mit Ziegeldächern bilden.
Bram wurde im 11. Jahrhundert als befestigte Siedlung mit kreisförmigem Grundriss gegründet und entwickelte sich über mehrere Jahrhunderte durch konzentrische Erweiterungen. Die Stadt beherbergte später während des Spanischen Bürgerkriegs 1939 ein großes Flüchtlingslager, das heute durch ein Denkmal erinnert wird.
Die Stadt liegt am Canal du Midi und dem nahe gelegenen See Lac de Buzerens, beide beliebte Ziele zum Spaziergang und zur Wassererholung. Der zentrale Ort wird am besten zu Fuß erkundet, wobei man die konzentrischen Straßen leicht navigieren kann und die Kirche als Orientierungspunkt dient.
Eine besondere architektonische Merkwürdigkeit ist ein Haus mit einem großen mittelalterlichen Spitzbodentor aus der Gotik, dessen sorgfältig behauene Steine noch heute sichtbar sind. Ein weiteres faszinierendes Detail ist eine dekorierte Steinfassade mit einer geschnitzten Gesichtsmaske, die möglicherweise eine römische Fülle-Gottheit darstellt und alte künstlerische Traditionen widerspiegelt.
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