Rodez, Mittelalterliche Hauptstadt in Aveyron, Frankreich
Rodez ist eine Stadt im Département Aveyron im Süden Frankreichs, die auf einem Hügel zwischen zwei Flusstälern liegt. Die Bebauung erstreckt sich rings um die Kathedrale, wobei schmale Steingassen und größere Boulevards die verschiedenen Stadtviertel miteinander verbinden.
Die Siedlung entstand in keltischer Zeit und wurde später von den Römern übernommen, die hier eine Garnisonsstadt errichteten. Im Mittelalter kämpften Bischöfe und Grafen um die Vorherrschaft, bis die Stadt nach der Revolution vollständig vereint wurde.
Die Kathedrale aus rosafarbenem Sandstein trägt den Namen der Jungfrau Maria und erhebt sich über der Altstadt mit engen Gassen aus dem Mittelalter. Rund um den zentralen Platz stehen Fachwerkhäuser und Wohngebäude aus dem 16. Jahrhundert, die heute als Geschäfte und Wohnungen genutzt werden.
Die Stadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten innerhalb des historischen Zentrums liegen. Besucher finden öffentliche Verkehrsmittel für längere Strecken und mehrere Parkplätze am Rand der Altstadt.
Die Fassade der Kathedrale zeigt auf der Westseite eine fast schmucklose Steinwand, da der ursprüngliche Bauplan nie vollständig umgesetzt wurde. Auf der Nordseite erhebt sich dagegen der mächtige Glockenturm, der vom gesamten Umland aus sichtbar ist.
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