Phare du Grand Léjon, Meeresleuchttum in Saint-Quay-Portrieux, Frankreich
Der Phare du Grand Léjon ist ein Leuchtturm vor der Küste von Saint-Quay-Portrieux an der französischen Atlantikküste. Der Turm aus Stein hat die Form eines Zylinders und steht etwa 9 Seemeilen vor der Küste in der Bucht von Saint-Brieuc.
Der Leuchtturm entstand in zwei Bauphasen zwischen 1859 und 1881, wobei man zunächst einen verkürzten Turm errichtete und ihn später erhöhte. Die Fertigstellung erfolgte 1881 und machte den Turm zu einem wichtigen Navigationszeichen für die Schifffahrt in der Region.
Der Leuchtturm trägt seinen Namen nach den felsigen Untiefen in der Nähe und ist heute ein vertrauter Anblick für Fischer und Segler, die diese Gewässer kennen. Besucher, die die Bucht von Saint-Brieuc erkunden, erkennen ihn schnell als Orientierungspunkt für die lokale Seekultur.
Der Leuchtturm sendet alle 20 Sekunden weiße und rote Blitze aus, die bis zu 18 Seemeilen weit sichtbar sind und Schiffen bei der Einfahrt in die Bucht helfen. Da die Struktur weit draußen auf dem Meer liegt, ist sie vom Land aus sichtbar, bietet aber normalerweise keinen Zugang für Besucher.
Beim Bau 1860 ereignete sich ein tragischer Unfall, als eine große Welle ein Bauboot kenterte und mehrere Arbeiter starb. Das Unglück führte zu wichtigen Verbesserungen bei der Sicherheit von Seeleuten und zur Einführung neuer Schutzmaßnahmen auf Baustellen im Meer.
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