Uzès, Mittelalterliche Kommune in Gard, Frankreich.
Uzès ist eine Kommune im Département Gard in Südfrankreich, bekannt für ihre hellen Kalksteinbauten und engen Gassen, die sich um einen zentralen Platz winden. Das historische Zentrum zeigt Häuser aus der Renaissance mit Arkaden, während Brunnen und kleine Plätze die Wege unterbrechen.
Das Herzogtum entstand im Mittelalter und erhielt den höchsten Rang unter den französischen Pairs, eine Stellung, die bis zur Revolution anhielt. Die Grafen bauten ihr Schloss im 11. Jahrhundert aus und erweiterten ihren Einfluss über die Region hinweg.
Der Name leitet sich vom keltischen Stamm der Ucetii ab, deren Siedlung hier in römischer Zeit blühte. Die Place aux Herbes im Zentrum trägt noch heute Arkaden aus dem Mittelalter, unter denen Händler Waren aus der Umgebung anbieten.
Der Ortskern bleibt für Fahrzeuge gesperrt, sodass man die schmalen Gassen, Geschäfte und historischen Bauten zu Fuß erkunden kann. Der Samstagsmarkt beginnt früh und zieht gegen Mittag mehr Besucher an, während die Nebengassen auch nach Marktende ruhig bleiben.
Der Fenestrelle-Turm zeigt einen runden Grundriss mit kreisförmigen Fenstern und gehört zum lombardisch-romanischen Stil, der sonst in Südfrankreich nicht vorkommt. Der Turm diente ursprünglich als Glockenturm der Kathedrale und steht heute frei neben ihr.
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