Menton, Mediterrane Küstenstadt an der französischen Riviera, Frankreich
Menton ist eine Stadt an der französischen Mittelmeerküste in den Alpes-Maritimes, nahe der italienischen Grenze. Die pastellfarbenen Häuser erstrecken sich entlang einer sichelförmigen Bucht und steigen die Hügel hinauf bis zur Altstadt.
Im 13. Jahrhundert gehörte die Stadt den Grafen von Ventimiglia und kam später unter die Herrschaft Monacos. Im Jahr 1860 stimmte die Bevölkerung für den Anschluss an Frankreich und die Stadt wurde französisch.
Der Familienname Menton leitet sich vom lateinischen Mons Ottonis ab und spiegelt die geografische Lage wider, die schon lange mit dem Zitrusanbau verbunden ist. Heute sieht man überall Zitronenbäume und kleine Gärten, die das Stadtbild prägen und den Alltag vieler Bewohner bestimmen.
Das Klima ist mild und ermöglicht an über 330 Tagen im Jahr Aktivitäten im Freien oder am Strand. Die Altstadt erreicht man zu Fuß über schmale Gassen und Treppen, die bis zum Friedhof und zur Basilika führen.
Im Februar findet das Zitronenfest statt, bei dem man große Skulpturen und Figuren aus Zitronen und Orangen aus lokalen Gärten sehen kann. Die Konstruktionen wiegen manchmal mehrere Tonnen und werden am Ende des Festivals abgebaut und teilweise an Besucher verteilt.
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