Jardin Serre de la Madone, Botanischer Terrassengarten in Menton, Frankreich
Der Garten Serre de la Madone ist eine mehrstöckige botanische Anlage in Menton mit Steinwegen und klassischen Statuen zwischen den verschiedenen Ebenen. Die sieben Hektar große Fläche beherbergt eine Sammlung von Mittelmeer- und exotischen Pflanzen, die durch ein Bewässerungssystem aus steinernen Zisternen versorgt werden.
Lawrence Johnston, ein amerikanisch-geborener britischer Soldat, schuf den Garten ab 1924 durch die Umgestaltung von Agrarterrassen im Gorbiotal von Menton. Seine leidenschaftliche Arbeit verwandelte diese landwirtschaftlichen Flächen in einen der bedeutendsten botanischen Gärten der Region.
Der Garten spiegelt die Liebe zur Sammlung wider, die man in den verschiedenen Bereichen deutlich sieht, wo Pflanzen aus fernen Ländern nebeneinander wachsen. Besucher können die Art und Weise beobachten, wie die Terrassen wie Zimmer arrangiert sind, jede mit ihrer eigenen Auswahl an exotischen Arten, die hier gedeihen.
Das Gelände kann zu Fuß erkundet werden, wobei die Wege zwischen den Ebenen entweder als selbstgeführter Spaziergang oder mit Führung zugänglich sind. Die steilen Hänge und unebenen Oberflächen erfordern gute Gehfähigkeit, daher sollten Besucher bequeme Schuhe tragen und ausreichend Zeit einplanen.
Der Garten beherbergt seltene Himalaja-Eichen und andere exotische Arten, die in Mentóns speziellem Mikroklima gedeihen, obwohl sie in ihren ursprünglichen Lebensräumen völlig unterschiedliche Bedingungen brauchen. Diese unerwartete Zusammensetzung ermöglicht es, Pflanzen zu sehen, die normalerweise in völlig getrennten Weltregionen vorkommen.
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