Douarnenez, Küstengemeinde in Finistère, Frankreich
Douarnenez ist ein Küstenort in Finistère, Frankreich, der sich entlang mehrerer Buchten erstreckt und von niedrigen Häusern aus Stein geprägt ist. Die Straßen führen vom Hafen bergauf durch enge Gassen mit Fassaden in Pastellfarben.
Im 19. Jahrhundert wuchs der Ort durch den Sardinenfang und wurde zu einem der wichtigsten Fischereihäfen der Bretagne. Dutzende Konservenfabriken prägten damals das Leben der Hafenfront.
Die Stadt trägt ihren Namen vom bretonischen Douar an Enez, was Insel-Land bedeutet und auf die vorgelagerte Insel Tristan verweist. Hier kocht man noch immer Fischsuppe nach alter Art, und die kleinen Bäckereien verkaufen frisches Brot direkt aus dem Ofen.
Die Uferwege sind meist flach und leicht zu begehen, während die Gassen in den älteren Vierteln steiler und kopfsteingepflastert sind. Morgens sind die Geschäfte ruhiger, und nachmittags belebt sich der Hafenbereich.
Ein Schifffahrtsmuseum am Hafen zeigt alte Fischerboote aus Holz, die noch im Wasser liegen und von innen besichtigt werden können. Einige dieser Schiffe stammen aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg.
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