Laudun-l’Ardoise, französische Gemeinde
Laudun-l'Ardoise ist eine kleine Gemeinde im Gard-Departement, die auf einem Hügel erbaut wurde und von Weinhängen umgeben ist. Das Dorf hat enge, gewundene Straßen mit alten Steinbauten und eine gotische Kirche aus dem 14. Jahrhundert im Zentrum.
Das Gebiet war bereits in der Antike besiedelt, mit einem bedeutenden gallo-römischen Oppidum namens Caesars Lager ab dem 5. Jahrhundert v.Chr. Nach dessen Aufgabe im 6. Jahrhundert n.Chr. verlagerte sich die Besiedlung in die Talaue und es entstand im 11. Jahrhundert eine befestigte Siedlung.
Der Ortsname 'l'Ardoise' bezieht sich auf Schiefer, der früher in der Gegend abgebaut wurde und noch in mehreren Gebäuden sichtbar ist. Die dunklen Steinmaterialien prägen bis heute das Aussehen der alten Häuser im Dorfzentrum.
Ein wöchentlicher Markt findet montags in der Rue de la République statt, wo man lokale Produkte, Handwerk und frisches Obst und Gemüse kaufen kann. Das Dorf hat mehrere Cafés und Restaurants mit Außensitzbereichen zum Erkunden der lokalen Gastronomie.
Auf dem Hügel Sainte-Foy gibt es eine kleine Kapelle der Weißen Bußer und ein Garten mit einer großen Statue der Jungfrau Maria mit Kind. Das Château de Lascours in der nahen Umgebung soll auf hölzernen Pfahlbauten stehen und wird durch Legenden einer Rose-Dame geprägt.
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