Les Sables-d’Olonne, Küstenort in Vendée, Frankreich
Les Sables-d'Olonne ist eine Küstenstadt in der Vendée mit einem drei Kilometer langen Sandstrand, der von einer Uferpromenade und Villen aus dem 19. Jahrhundert gesäumt wird. Der Ort verfügt über einen Hafen mit etwa 1.500 Bootsplätzen und liegt unmittelbar an der Atlantikküste.
Der Ort wurde 1218 gegründet und entwickelte sich im 17. Jahrhundert zum größten Kabeljauhafen Frankreichs. Diese Fischereitage prägten die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Stadt nachhaltig.
Das Musée de l'Abbaye Sainte-Croix zeigt moderne Kunstwerke in einem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert und prägt das kulturelle Gesicht des Ortes. Besucher treffen dort auf Arbeiten lokaler und internationaler Künstler, die das Kunstverständnis der Region widerspiegeln.
Der Bahnhof verbindet den Ort direkt mit Paris und macht ihn leicht erreichbar. Der Hafen und die breite Strandpromenade laden zu Erkundungen zu Fuß ein, und die flache Landschaft eignet sich gut zum Radfahren.
Alle vier Jahre startet die Vendée Globe, ein weltweites Segelrennen ohne Zwischenhalt, von hier aus und macht den Ort zur Drehscheibe für Segelbegeisterte. Dieses Ereignis seit 1989 brachte internationale Aufmerksamkeit und zieht Besucher aus der ganzen Welt an.
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