Amboise, Mittelalterliche Kommune im Loiretal, Frankreich.
Amboise liegt auf beiden Ufern der Loire und wird von Kalksteinfelsen überragt, die sich über dem Fluss erheben. Traditionelle französische Häuser mit hellen Fassaden und Schieferdächern reihen sich entlang der Uferstraßen und in den Gassen, die hinauf zum oberen Teil führen.
Die Gemeinde entstand im Mittelalter an einer Furt über die Loire und wuchs um eine Festung herum, die ab dem 15. Jahrhundert Königen als Wohnsitz diente. Leonardo da Vinci verbrachte hier seine letzten Jahre und wurde in der Schlosskapelle beigesetzt.
Der Name der Stadt stammt vom keltischen Wort für Wasser und erinnert an die lange Verbindung mit dem Fluss. Einheimische sprechen oft von ihrer Stadt als einem Ort, an dem die Geschichte noch im Alltag spürbar ist, besonders wenn man durch die engen Gassen rund um das Schloss spaziert.
Der Tourismusverband am Place du Château gibt Karten und Hinweise zu den Schlössern des Loiretals heraus und ist täglich geöffnet. Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte bequeme Schuhe einpacken, da viele Wege steil und gepflastert sind.
Die Pagode von Chanteloup ragt 44 Meter in die Höhe und ist das einzige verbliebene Bauwerk eines weitläufigen Schlossparks aus dem 18. Jahrhundert. Von oben bietet sie einen weiten Blick über Wälder und Felder, die einst zum Anwesen des Herzogs von Choiseul gehörten.
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