Villefranche-sur-Mer, Küstengemeinde an der Côte d'Azur, Frankreich
Villefranche-sur-Mer ist eine Küstengemeinde an der französischen Riviera in den Alpes-Maritimes, eingebettet zwischen Nizza und Monaco am Ufer einer tiefen natürlichen Bucht. Die Altstadt besteht aus ockerfarbenen Häusern mit grünen Fensterläden, die sich entlang schmaler Gassen gruppieren, welche zum Hafen hinabführen.
Karl II. gründete den Ort 1295 als Freihafen und gewährte Steuerprivilegien, die bis ins 18. Jahrhundert Bestand hatten, um Schutz vor Piraterie zu bieten. Die Zitadelle aus dem 16. Jahrhundert wurde erbaut, um die Bucht vor Angriffen vom Meer her zu verteidigen.
Der Stadtname bedeutet wörtlich „freie Stadt
Die Altstadt am Wasser lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die engen Gassen und Treppen für Autos ungeeignet sind. Wer die oberen Ebenen an der Moyenne Corniche erreichen möchte, sollte Treppen oder den Bus nehmen.
Die alte Werft La Darse beherbergt aktive Bootsbau-Werkstätten in gewölbten Gebäuden und Trockendocks, die seit über 600 Jahren ununterbrochen in Betrieb sind. Das tiefe Hafenbecken erreicht 98 Meter (320 Fuß) Tiefe und wird von großen Schiffen und privaten Yachten gleichermaßen genutzt.
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