La Turbie, Mediterrane Kommune in den Seealpen, Frankreich
La Turbie ist ein französisches Dorf, das auf einer Höhe zwischen 146 und 658 Metern an der Grenze liegt und Ausblicke auf das Mittelmeer und Monaco bietet. Das Siedlungsgebiet erstreckt sich über steile Hänge mit Wohnhäusern aus Stein, die sich den Hügel hinauf anordnen.
Die römische Trophäe des Augustus wurde hier um 6 v. Chr. erbaut, um die antike Grenze zwischen Italien und Gallien entlang der Via Julia Augusta zu markieren. Das Denkmal zeigt die strategische Bedeutung dieses Gebirgsübergangs in der frühen römischen Expansion nach Westen.
Die Kirche Saint-Michel prägt das Zentrum mit ihrer barocken Fassade und den kunstvollen Steinmetzarbeiten, die seit Jahrhunderten Gläubige anzieht. Der Platz davor ist Treffpunkt für Einheimische und Besucher, die hier das tägliche Leben des Ortes beobachten.
Man erreicht La Turbie mit dem Bus von Nizza oder Monako, wobei tagsüber regelmäßige Verbindungen von beiden Orten fahren. Gutes Schuhwerk ist wichtig, da die schmalen Gassen und Treppen des alten Zentrums steil und uneben sind.
Das Dorf ist durchsetzt mit gewölbten Passagen zwischen den Häusern, die zu einer zentralen Piazza führen und ein labyrinthartiges Netzwerk bilden. Diese unterirdischen oder halbunterdachten Wege waren früher wichtig zum Schutz vor Raub und Überfällen auf offener Straße.
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