Entremont, Keltische archäologische Stätte in Aix-en-Provence, Frankreich.
Entremont ist eine befestigte keltische Siedlung auf einem dreieckigen Plateau mit natürlichen Klippen, die mehrere Seiten schützen. Die Anlage umfasst eine obere und untere Stadt, die durch alte Wege und Entwässerungssysteme miteinander verbunden sind.
Die Siedlung entstand als Hauptstadt einer keltisch-ligurischen Konföderation und war etwa 50 Jahre lang ein wichtiges Zentrum. Römische Truppen eroberten den Ort 123 vor Christus und beendeten so die keltische Herrschaft in der Region.
Der Ort zeigt Überreste von öffentlichen Gebäuden, wo Kelten rituelle Praktiken ausübten, die in Stein gemeißelt sind. Diese sichtbaren Spuren erzählen von Lebensweisen und Überzeugungen einer Gesellschaft, die vor mehr als zweitausend Jahren hier lebte.
Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da der Ort auf einem Hügel liegt und unebenes Gelände erfordert. Der Zugang ist zu Fuß möglich, und die beste Zeit für einen Besuch ist der frühe Morgen oder späte Nachmittag, wenn die Sonne am günstigsten ist.
Ausgrabungen haben fein gearbeitete Steinskulpturen gefunden, die menschliche Gesichter und Figuren darstellen. Diese Kunstwerke sind heute im Musée Granet in Aix-en-Provence ausgestellt und bieten Einblick in die künstlerischen Fähigkeiten dieser frühen Gesellschaft.
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