Bagnères-de-Bigorre, Thermalstadt in Hautes-Pyrénées, Frankreich.
Bagnères-de-Bigorre ist eine Gemeinde auf 550 Metern Höhe im Südwesten Frankreichs, umgeben von den Hängen der Pyrenäen und natürlichen Quellen. Die Straßen führen zwischen älteren Kurbauten und Wohnvierteln hindurch, während mehrere Parks entlang kleiner Wasserläufe verlaufen.
Während der Antike hieß die Siedlung Vicus Aquensis und entwickelte sich um Thermalquellen herum, die römische Siedler anzogen, welche die ersten öffentlichen Bäder errichteten. Im 19. Jahrhundert wuchs der Kurort durch den Eisenbahnanschluss und zog wohlhabende Gäste aus ganz Europa an.
Die Stadt trägt ihren Namen von den warmen Quellen im Bigorre-Tal, die bis heute Besucher anziehen. Traditionell treffen sich Einheimische an den Brunnenanlagen im Ortskern, wo das Mineralwasser frei zugänglich ist.
Das Fremdenverkehrsamt Aquensis bietet Besucherinformationen über Thermalbehandlungen, Wanderwege und Unterkünfte zu allen Jahreszeiten. Die meisten öffentlichen Einrichtungen liegen in Gehweite vom Ortszentrum und sind über flache oder leicht ansteigende Straßen erreichbar.
Der Komplex Grands Thermes wurde mit lokalem Pyrenäenmarmor errichtet und bietet spezialisierte therapeutische Wasserbehandlungen aus natürlichen Bergquellen. In den älteren Badehäusern sind noch die originalen Marmorwannen und Kacheln aus dem späten 19. Jahrhundert zu sehen.
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