Saint-Amant-Tallende, Gemeinde südlich von Clermont-Ferrand, Frankreich
Saint-Amant-Tallende ist eine Gemeinde südlich von Clermont-Ferrand, gelegen im Tal der Flüsse Veyre und Monne, inmitten einer von Vulkanen geprägten Landschaft. Das Dorf besteht aus engen gepflasterten Gassen, Steinhäusern mit Holzbalken und bunten Fensterläden sowie einem zentralen Platz mit Kirche.
Vor der Französischen Revolution hieß das Dorf Saint-Amant-la-Cheyre, ein Name, der auf die vulkanischen Lavafelder der Umgebung hinweist. Im Jahr 1799 wurde es zum Kantonshauptort unter dem Namen Tallende, bevor 1868 Tallende als eigenständige Gemeinde abgetrennt wurde.
Saint-Amant-Tallende ist bekannt für seine alten Steinbrunnen, die über das Dorfzentrum verteilt sind und heute noch funktionieren. Sie sind beliebte Treffpunkte für Einheimische und geben dem Ortsbild seinen besonderen Charakter.
Das Dorf lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten historischen Gebäude und Brunnen nah beieinander liegen. Für die umliegenden Wanderwege und das Brückengelände am Fluss empfiehlt sich bequemes Schuhwerk.
Das Wappen der Gemeinde zeigt drei goldene Türme auf blauem Grund und erinnert an die drei Schlösser, die das Dorf seit dem 17. Jahrhundert geprägt haben. Eines dieser Schlösser, La Barge, trägt über seinem Renaissance-Portal eine lateinische Inschrift: 'Verba volant, scripta manent', also 'Worte verfliegen, Geschriebenes bleibt'.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.