Burg Schöneck, Felsenburg in Dambach, Frankreich.
Das Château de Schœneck ist eine mittelalterliche Felsenburg, die auf einem Felsvorsprung in etwa 380 Metern Höhe thront. Die Anlage besteht aus zwei Hauptbereichen, die durch einen Hof und Wehrmauern verbunden sind.
Die Burg entstand in der späten 13. Jahrhundert, um Banditentum in der Region zu bekämpfen. Die französischen Truppen zerstörten sie 1680 auf Befehl von Ludwig XIV.
Die Burg zeigt Merkmale aus verschiedenen Epochen, die man beim Umhergehen erkunden kann. Die älteren Teile wirken robust und erdverbunden, während die jüngeren Bereiche mit ihren Kanonenöffnungen strategische Veränderungen widerspiegeln.
Die Ruinen sind über einen markierten Wanderweg zu erreichen, der von der Straße D53 zwischen Obersteinbach und Wineckerthal beginnt. Der Weg erfordert gute Schuhe und ist besonders nach Regen rutschig.
Seit dem Jahr 2000 führt der Verein Cun Ulmer Grün archäologische Ausgrabungen durch und hat viele bemerkenswerte Fundstücke zutage gebracht. Ein besonders interessantes Objekt ist ein Schießschartenfensterbalken aus dem Jahr 1676, der die militärische Umgestaltung der Burg dokumentiert.
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