Maimont, Gebirgsgrenzpunkt im Bas-Rhin, Frankreich und Südwestpfalz, Deutschland.
Maimont ist ein bewaldeter Berg an der Grenze zwischen Frankreich und Deutschland, der sich in zwei Gipfel teilt und Sandsteinformationen durchzieht. Die Region beherbergt auch prähistorische Überreste, darunter keltische Befestigungen aus früheren Epochen.
Der Berg war in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, mit Siedlungsspuren von der Bronzezeit bis zur Hallstatt-Periode, einschließlich einer keltischen Ringwall-Befestigung. Im Jahr 1940 war die Region Schauplatz militärischer Kämpfe zwischen Frankreich und Deutschland.
Das Denkmal auf dem Berg erinnert an die Kämpfe des Zweiten Weltkriegs und wird von Besuchern als stiller Ort der Andacht wahrgenommen. Menschen kommen hierher, um der Ereignisse von 1940 zu gedenken und die Aussicht über die Grenzregion zu genießen.
Markierte Wanderwege führen von den nahe gelegenen Dörfern Obersteinbach und Petersbächel auf den Gipfel, mit Parkplätzen in der Nähe der Burgruinen zur Verfügung. Der Berg kann das ganze Jahr über besucht werden, doch die beste Zeit ist während der gemäßigten Jahreszeiten, wenn die Wege trocken und begehbar sind.
Der Name Maimont wurde erstmals 1463 als Meygelmont dokumentiert und leitet sich möglicherweise von lateinischen oder keltischen Wurzeln ab, die auf die physischen Merkmale des Berges hindeuten. Diese etymologische Verbindung offenbart, wie die lokale Bevölkerung seit Jahrhunderten die Landschaft wahrgenommen und benannt hat.
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