Hohenburg, Burgruine in Wingen, Frankreich
Die Hohenburg ist eine halb in den Fels gebaute Ruine auf einem Sandsteinfelsen auf 551 m Höhe. Erhalten sind eine hufeisenförmige Artilleriebastei mit 3,60 bis 4,60 m dicken Mauern, die von zwei breiten Toren und zwei Schießscharten durchbrochen wird, sowie ein Renaissanceportal. Ein Metallgeländer krönt den Felsen über dem Mauerwerk.
Die Burg wurde im frühen 13. Jahrhundert errichtet und 1262 erstmals als Besitz von Konrad und Heinrich von Hohenburg urkundlich erwähnt. 1389 ging sie an die pfälzischen Kurfürsten über und wurde 1401 an Konrad Puller von Hohenburg verliehen. Franz von Sickingen ließ sie 1504 neu befestigen; 1523 wurde sie größtenteils zerstört und 1542 im Renaissancestil wiederaufgebaut. Französische Truppen unter Joseph de Montclar zerstörten sie 1680 vollständig.
Die hufeisenförmige Artilleriebastei am Burgeingang hat 3,60 bis 4,60 m dicke Mauern, durchbrochen von zwei breiten Toren und zwei Schießscharten. Ein Renaissanceportal aus dem frühen 16. Jahrhundert ist erhalten. Die Anlage ist seit Dezember 1898 als Monument historique geschützt.
Der Zugang erfolgt von Lembach über die Straße nach Bitche, wobei weiße Rauten in roten Kreisen im Waldweg die Route markieren. Der Weg führt durch Waldgebiet und erfordert mittlere Trittsicherheit auf dem Felspfad.
Die Festung besitzt einen direkt in den Felsen gehauenen Brunnen, der durch einen unterirdischen Gang mit einer Zisterne verbunden ist. Dieses ausgeklügelte Wassersystem ermöglichte es den Bewohnern, unabhängig von externen Ressourcen zu bleiben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.886 Mitwirkenden weltweit.