Frönsburg, Mittelalterliche Felsenburg in Lembach, Frankreich.
Das Château de Frœnsbourg steht auf einem isolierten Sandsteinhügel mit zwei Hauptgebäuden und Räumen, die direkt in den Felsen gemeißelt wurden. Die Anlage befindet sich auf etwa 310 Metern Höhe und verbindet oberirdische Strukturen mit unterirdischem Wohnraum.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1235, wobei die Brüder Frundsperg 1269 als Besitzer genannt werden. Nach einer Zerstörung 1349 erfolgte ein Wiederaufbau im Jahr 1358.
Die in Sandstein gehauenen Säle und Treppen zeigen mittelalterliche Bautechniken, die im Elsass verbreitet waren. Besucher können heute sehen, wie Handwerker den Felsen direkt als Baumaterial nutzten.
Der Weg zu den Ruinen führt etwa 40 Minuten lang durch einen Waldpfad vom Gutshof Frœnsbourg zwischen Lembach und Obersteinbach. Festes Schuhwerk ist notwendig, da der Weg steil und an manchen Stellen felsig ist.
Das Schloss ist bekannt für einen gotischen Bogeneingang aus dem Jahr 1481, der noch heute sichtbar ist. Ein besonderes Merkmal war auch ein ehemaliges Flugdachsystem, das den Zugang zur Hauptstruktur ermöglichte.
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