Île de Bréhat, Autofreie Insel in Côtes-d'Armor, Frankreich
Île-de-Bréhat ist eine autofreie Insel vor der Küste der Bretagne, bestehend aus zwei durch eine Brücke verbundenen Hauptabschnitten mit rosarotem Granitgestein. Der Boden misst rund drei Quadratkilometer und zeigt eine dichte Mischung aus Wegen, niedrigen Steinmauern, Häusern mit Schindeldächern und Gärten mit südlichen Pflanzen.
Der Leuchtturm am nördlichen Ende wurde 1860 errichtet und diente Schiffen zur Orientierung entlang der felsigen Küste. Nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Bauwerk 1952 vollständig neu aufgebaut.
Das Glas aus den Verreries wird vor Ort in einer ehemaligen Festung hergestellt, wo Besucher Handwerkern beim Formen geschmolzener Masse zusehen können. Diese Werkstatt verbindet alte Techniken mit zeitgenössischen Formen und zeigt die handwerkliche Arbeit, die das Inselleben prägt.
Die Fähre vom Festland legt mehrmals täglich am Hafen von Pointe de l'Arcouest ab und erreicht die Insel nach einer kurzen Überfahrt. Besucher können die Hauptwege zu Fuß oder mit Fahrrädern erkunden, die am Anlegehafen gemietet werden können.
Der Golfstrom beeinflusst hier das Klima und erlaubt Palmen, Mimosen und andere wärmeliebende Pflanzen in dieser nördlichen Breite zu wachsen. Diese Vegetation wirkt ungewöhnlich für die bretonische Küste und gibt den Gärten ein fast südliches Aussehen.
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