Gezeitenmühle in Birlot, Gezeitenmühle in Île-de-Bréhat, Frankreich.
Die Birlot-Mühle ist eine Gezeitenmühle auf der Île-de-Bréhat in der Bretagne, die Meerwasser durch ein System von Holztoren und ein zentrales Rad nutzt, um Getreide zu mahlen. Das Bauwerk zeigt eine beeindruckende Konstruktion, bei der die Gezeitenbewegung direkt in Mahlenenergie umgewandelt wird.
Das Bauwerk wurde zwischen 1633 und 1638 unter der Herrschaft des Herzogs von Penthièvre errichtet. Die Einwohner der Insel waren damals verpflichtet, ihr Getreide dort zu mahlen und eine Gebühr dafür zu zahlen.
Die Mühle ist Teil der bretonischen Küstentradition, wo Menschen seit langem die Gezeiten nutzten, um Getreide zu mahlen und ihre Gemeinden zu versorgen.
Das äußere Bauwerk kann besichtigt werden, während man die Île-de-Bréhat erkundet, die sich in der Region Côtes-d'Armor befindet. Der beste Besuch hängt von den Gezeitenverhältnissen ab, da die Mühle eng mit dem Rhythmus des Wassers verbunden ist.
Die Mühle funktionierte durch ein intelligentes Teichsystem, das sich bei Flut füllte und bei Ebbe durch Schleusentore Wasser abließ, um die Räder anzutreiben. Dieses passive System brauchte keine Arbeitskraft und lief automatisch nach dem Rhythmus des Meeres.
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