Verdon, Gebirgsfluss in Provence-Alpes-Côte d'Azur, Frankreich
Der Verdon ist ein 166,5 km langer Fluss der Seealpen, der unterhalb der Tête de la Sestrière entspringt und bei Vinon-sur-Verdon in die Durance mündet. Zwischen Castellane und dem Lac de Sainte-Croix durchschneidet er die Verdonschlucht, einen 21 km langen Canyon von rund 300 m Tiefe, in dem graue Kalkwände zum türkisfarbenen Wasser abfallen.
Der Name Verdon erscheint um 1030 als Virdones, abgeleitet von einer vorkeltischen Wurzel vara für Wasser. Zwischen 1923 und 1975 wurden fünf Talsperren am Fluss errichtet, die die Stauseen Castillon, Chaudanne, Sainte-Croix, Quinson und Esparron aufstauen. Die zwischen 1971 und 1974 gebaute Staumauer von Sainte-Croix schuf einen 21,80 km² großen See mit bis zu 761 Millionen m³ Fassungsvermögen.
Der Fluss ist heute ein Zentrum für Outdoor-Aktivitäten und zieht Menschen an, die Klettern, Kajakfahren und Wanderungen lieben. Überall entlang der Schluchten sieht man Sportler und Abenteuerlustige, die die steilen Kalksteinwände nutzen.
Der Fluss ist über mehrere Zugangspunkte entlang der Route D952 erreichbar, die durch verschiedene Dörfer und Freizeitgebiete führt. Die beste Zeit zum Besuchen ist das Frühjahr und der Herbst, wenn das Wetter angenehm ist und die Wassermenge die Aktivitäten ermöglicht.
Der Name Verdon geht auf eine vorkeltische Wurzel vara zurück, die Wasser bezeichnet; um 1030 erscheint er als Virdones. Der Fluss entsteht aus drei Wildbächen, darunter der Chadoulin, Abfluss des Lac d'Allos, und legt 166,5 km bis zur Durance zurück. Bei Vinon-sur-Verdon wurde sein Abfluss von 1969 bis 2006 gemessen, im Mittel 26,8 m³/s.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 94.344 Mitwirkenden weltweit.