Lac de Sainte-Croix, Künstlicher See in Alpes-de-Haute-Provence, Frankreich.
Der Lac de Sainte-Croix ist ein Stausee in den Alpes-de-Haute-Provence in Frankreich, der sich am Ende der Verdonschlucht ausdehnt und türkisfarbenes Wasser zeigt. Das Ufer wechselt zwischen Kiesbuchten und sanften Hügeln, während Segelboote und Kanus über die Oberfläche gleiten.
Die Talsperre entstand zwischen 1971 und 1974 und überflutete mehrere Weiler sowie das alte Dorf Les Salles, das Stein für Stein an höherer Stelle wieder aufgebaut wurde. Heute erinnern nur noch die Ruinen einer Brücke und eines Kirchturms unter Wasser an die verschwundenen Siedlungen.
Der Name erinnert an ein mittelalterliches Priorat, das einst am ursprünglichen Ufer stand, bevor das Tal geflutet wurde. Heute mieten Besucher Tretboote und kleine Elektroboote, um die Klippen des Verdon vom Wasser aus zu sehen.
An warmen Tagen kann man an mehreren Stränden schwimmen, wobei das Wasser im Sommer angenehme Temperaturen erreicht. Boote dürfen nur mit Elektromotor oder Muskelkraft fahren, um die Ruhe und Sauberkeit des Gewässers zu schützen.
Wenn der Wasserstand im Frühling sinkt, tauchen manchmal Mauerreste und alte Straßenzüge aus dem versunkenen Dorf wieder auf. An windstillen Tagen spiegeln sich die weißen Felsen der Schlucht so deutlich im Wasser, dass Fotografen kaum Himmel und Oberfläche unterscheiden können.
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