École Centrale Paris, Ingenieursschule in Châtenay-Malabry, Frankreich
Die École Centrale Paris war eine Ingenieurschule in Châtenay-Malabry südlich von Paris und bildete seit fast zwei Jahrhunderten Fachleute in Maschinenbau, Elektrotechnik und anderen technischen Bereichen aus. Der alte Standort lag in einem weitläufigen Gelände mit Laboren, Hörsälen und Forschungseinrichtungen, die heute einer neuen städtischen Entwicklung weichen.
Drei Wissenschaftler gründeten die Schule 1829 unter dem Namen École Centrale des Arts et Manufactures, um Ingenieure für die wachsende Industrie Frankreichs auszubilden. Der Staat übernahm die Einrichtung 1857 und verlagerte sie später nach Châtenay-Malabry, bevor sie 2017 mit Supélec fusionierte und als CentraleSupélec in das Plateau de Saclay zog.
Die Institution pflegt selektive Aufnahmestandards durch classes préparatoires zur Vorbereitung französischer Schüler auf Elite-Ingenieurstudiengänge.
Der alte Standort in Châtenay-Malabry wird heute zu einem Wohnviertel umgebaut und kann nur noch aus historischem Interesse besucht werden, nicht für aktuelle akademische Zwecke. Wer die Nachfolgeinstitution CentraleSupélec suchen möchte, findet sie auf dem Plateau de Saclay nordwestlich von Paris.
Das frühere Gymnasiumgebäude bleibt als einziges Bauwerk auf dem Gelände erhalten und wird in das neue Stadtviertel LaVallée integriert, das städtische Landwirtschaft und nachhaltige Bauweise verbindet. Der Name des Viertels erinnert an Alphonse Lavallée, einen der Gründer der Schule, und verknüpft so die Vergangenheit mit einem neuen Lebensraum für Familien und Unternehmen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.