École nationale de la France d’Outre-Mer, Kolonialverwaltungsschule im 6. Arrondissement, Frankreich.
Das École Nationale de la France d'Outre-Mer ist eine Schule an der Avenue de l'Observatoire mit Elementen der mauretanischen Architektur und dekorativen Details aus marokkanischen Traditionen. Das Gebäude vereint schulische Funktionen mit einer visuell markanten Gestaltung, die sich von anderen Pariser Institutionen unterscheidet.
Die Institution wurde 1885 als Mission Cambodienne gegründet und entwickelte sich 1888 zur École Coloniale, bevor sie 1934 ihren endgültigen Namen erhielt. Diese Transformationen zeigen, wie sich Frankreichs Beziehung zu seinen Kolonien und Überseegebieten im Laufe der Jahrzehnte veränderte.
Das Gebäude spiegelt die Verbindung zwischen Frankreich und seinen Überseegebieten wider, was sich in der marokkanischen Architektur zeigt, die die globalen Verbindungen dieser Zeit ausdrückt. Die Räume erzählen von einer Zeit, in der Verwaltung und kultureller Austausch zusammenkamen.
Das Gebäude befindet sich in einem zentralen Pariser Stadtteil und ist leicht zu erreichen, wenn man die Gegend erkunden möchte. Besucher sollten bedenken, dass es sich um eine funktionsfähige Einrichtung handelt und der Zugang zu Innenräumen möglicherweise begrenzt ist.
Besucher nennen das Gebäude informell die 'alte Moschee', ein Spitzname, der sich von seiner markanten mauretanischen Architektur ableitet. Das Gebäude beherbergte bis in die 1970er Jahre Kunstwerke von Charles Lameire und Claude Bourgonnier, die später entfernt wurden.
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